2017

Aktuelle Informationen des Kreisfeuerwehrverbandes Hildesheim

05.07.2017 – Wichtiger denn je! – Rettungsgasse

Mit freundlicher Genehmig der Landeshauptstadt Dresden
Geschäftsbereich Ordnung und Sicherheit | Brand- und Katastrophenschutzamt


29.06.2017 – Übergabe Ernennungsurkunden

Landkreis Hildesheim. Im Dienstgebäude des Landkreises, im Besprechungszimmer von Landrat Olaf Levonen, fand jetzt die offizielle Übergabe der Ernennungsurkunden für die nächsten Amtszeiten, beginnend am 1. Juli 2017, von Kreisbrandmeister Josef Franke (Söhre), Brandschutzabschnittsleiter Ost, Mathias Mörke (Bad Salzdetfurth) und seinem Stellvertreter Ralf Sander (Bockenem) statt. Josef Franke tritt seine vierte Amtszeit an. Mathias Mörke, bisheriger stellvertretender Abschnittsleiter Ost, ist Nachfolger von Alexander Bilek (Holle), der aufgrund der Altersgrenze sein Amt abgeben hat. Alexander Bilek hatte das Amt vom 01.Juli 2007 bis 30. Juni 2017, inne. Landrat Olaf Levonen überreichte entsprechend der „ehrenbeamtlichen Formalitäten“ die Entlassungsurkunde. Gleichzeitig dankte er Alexander Bilek für sein ehrenamtliches Engagement im Brandabschnitt Ost sowie in der Kreisfeuerwehr, mit einem Buchpräsent. Landkreis-Dezernent Helfried Basse lobte seinerseits die gute und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Verpackt hatte Helfried Basse ein „besonderes Getränk“ für Alexander Bilek dabei, als Dank von ihm und dem ebenfalls anwesenden Fachdienstleiter Torsten Köhler. Die Übergabe der Urkunden begleiteten auch die Abschnittsleiter der anderen Brandabschnitte im Landkreis Hildesheim.

Text und Fotos: Michael Sinai, Kreispressewart    


20.06.2017 – Neue Image-Kampagne „Ja zur Feuerwehr“

Nachfolgend ein Vordruck zur neuen Kampagne des Landes Niedersachsen. „Ja zur Feuerwehr“ geht in die nächste Runde und alle niedersächsischen Feuerwehren können sich an der Aktion beteiligen.
Weitere Infos unter www.ja-zur-feuerwehr.de  und auf deren Facebook Seite. Bitte leitet die Mails in Eurem Zuständigkeitsbereich weiter, damit möglichst viele Feuerwehren sich an der Aktion beteiligen.

Vordruck Adressfinder „Ja zur Feuerwehr“


21.05.2017 – 21. Regionalentscheid des Landesfeuerwehrverbands-Bezirk Hannover

Am 21.05.2017 hat der Landesfeuerwehrverbands-Bezirk Hannover seinen 21. Regionalentscheid in Stadthagen, Landkreis Schaumburg, durchgeführt.

Wir danken der Kreisfeuerwehr Schaumburg und dem Kreisfeuerwehrverband Schaumburg e.V. für die Ausrichtung der Wettbewerbe. Schon während der Wettbewerbsübungen zeichnete sich ab, dass mit Platzierungen in den ersten Rängen nicht zu rechnen war.
Den Gesichtern der Gruppenführer konnte man dann die Enttäuschung während der Siegerehrung auch ansehen. Trotz guter Leistungen reichte es für die Gruppen aus Deinsen, Freden, Heyersum, Hoyershausen, Lübbrechtsen und Wallenstedt nur zu Platzierungen im hinteren Drittel.

 Wertungsgruppe 1 (fest eingebaute Pumpe) 27 Teilnehmer

Platz 1              OF Berenbostel          433,80 Punkte

Platz 19          OF Heyersum           384,62 Punkte

Platz 25          OF Freden                 315,18 Punkte

Platz 26          OF Deinsen               307,67 Punkte

Wertungsgruppe 2 (abgesetzte Pumpe) 33 Teilnehmer

Platz 1              OF Möllenbeck          437,88 Punkte

Platz 22          OF Hoyershausen    368,99 Punkte

Platz 25          OF Lübbrechtsen     363,87 Punkte

Platz 28          OF Wallenstedt         354,36 Punkte

Die gesetzten Ziele nach den gemachten Fehlern waren so unterschiedlich, dass sich einige Gruppen über die verpasste Qualifizierung ärgerten, während andere sich darüber freuten nicht als erster bei der Siegerehrung aufgerufen zu werden.
Trotzdem war die Stimmung bei allen Gruppen an diesem Tag in Stadthagen bei wolkenlosem Himmel und 25 Grad hervorragend. Die Teilnehmer waren wie immer bestens darauf vorbereitet, die Wartezeit bis zur Siegerehrung zu überbrücken. Wasserpistolen und Kübelspritzen sorgten für die nötige Abkühlung von außen, Partymusik und Gesang für die richtige Stimmung in den mitgebrachten Liegestühlen. Und Dank der Bewirtung der Schaumburger Kameraden musste niemand dursten oder hungern.
Die gute Kameradschaft unter den Wettbewerbsgruppen zeichnete sich auch dadurch aus, dass zum Beispiel innerhalb der Külftalgruppen kurzfristig ausgefallene Kameraden aus anderen Ortsfeuerwehren ersetzt wurden, damit es zu keinem Totalausfall der gesamten Gruppe kam.
Hervorzuheben ist, dass alle sechs aus dem Landkreis Hildesheim gemeldeten Gruppen an dem Wettbewerb teilgenommen haben.

Text und ein Foto (GF Hoyershausen fehlt) BAL Heiko Bartels; Leiter Fachbereich Wettbewerbe im LK Hildesheim

Gruppenfotos: Mit freundlicher Genehmigung des KFV Schaumburg


20.05.2017 – 105. Landesverbandsversammlung des LFV in Braunschweig

Braunschweig.
Der KFV Hildesheim hat mit sieben Delegierten, unter der Führung des stellvertretenden Vorsitzenden Detlef Witte, an der 105. Landesverbandsversammlung in Braunschweig teilgenommen. Von den über 350 anwesenden Personen, aus Politik (Land/Bund), Verwaltung, Industrie und Versicherung, waren insgesamt 225 Kameradinnen und Kameraden als Delegierte der Feuerwehren (FF/BF/WF) aus Niedersachsen, nach Braunschweig gekommen. Die Nachberichterstattung kann auf der LFV-Seite nachvollzogen werden.
Kurz berichtet: LFV-Präsident Karl-Heinz Banse wurde einstimmig im Amt für weitere vier Jahre bestätigt. Der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius referierte auch zum aktuellen Thema „Änderung des Nds. Brandschutzgesetzes“. Sämtliche Tagesordnungspunkte wurden ohne Diskussionen zustimmend beraten.
Grußworte sprachen unter anderen auch Landtagsvizepräsident Klaus Peter Bachmann aus Braunschweig sowie der Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes Dr. Christoph Weltecke aus Hessen.
Die nächste, 106. LFV-Versammlung findet in Celle statt, der LFV blickt im kommenden Jahr auf sein 150-jähriges Bestehen zurück.

Text und Fotos: Michael Sinai Kreispressewart 


13.05.2017 – Grillunfälle verhindern– Tipps für sicheres Grillen

Längere Tage und wärmere Temperaturen –viele Familien lockt das schöne Wetter jetztan den Grill. Obwohl jeder zu wissen scheint, wie gegrillt wird, gibt es jedes Jahr mehr als 4.000 Grillunfälle. Häufig sind Brandbeschleuniger wie Spiritus die Ursache.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e. V. macht auf die Gefahren durch Brandbeschleuniger beim Grillen aufmerksam! Jeder Einzelne ist aufgerufen, andere auf Risiken hinzuweisen und somit Grillunfälle zu verhindern!

21.04.2017 – Dirk Brandes als stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter verabschiedet

Brandabschnitt Süd/Alfeld.
Mit einer Feierstunde wurde kürzlich der langjährige stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter und Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 5 (FB 5) im Brandabschnitt Süd, Dirk Brandes, in der Mehrzweckhalle Weenzen feierlich verabschiedet.
Zahlreiche Vertreter und Führungskräfte der Feuerwehren, der Rettungsdienste und des öffentlichen Lebens wohnten der Veranstaltung bei. Selbst Kameraden und Vertreter aus dem Heidekreis, dem Amt Neuhaus sowie benachbarter Landkreise ließen es sich nehmen mit ihrem Besuch ihren Dank und Anerkennung für einen verdienten Feuerwehrkameraden Ausdruck zu verleihen.
Musikalisch umrahmt vom Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Föhrste ließ der Brandschutzabschnittsleiter Süd, Frank Kiehne, den Werdegang Brandes Revue passieren.

Zahlreiche Vertreter und Führungskräfte der Feuerwehren, der Rettungsdienste und des öffentlichen Lebens verabschiedeten Dirk Brandes

Dirk Brandes trat 1980 in die Freiwillige Feuerwehr ein, durchlief die Grundausbildung und übernahm im weiteren Verlauf Verantwortung und Führungsaufgaben innerhalb seiner Wehr, so wurde er 1992 stellvertretender Gruppenführer, ehe er im Jahr 2000 zum Gruppenführer der Lübbrechtser Wehr ernannt wurde. Nach der erfolgreichen Absolvierung der erforderlichen Lehrgänge bekleidete Dirk Brandes von 2002 bis 2014 das Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters in seiner Heimatwehr. Von 2003 bis 2007 stand Brandes als Zugführer dem 3. Zug der Samtgemeinde Duingen vor. Die jeweils entsprechenden Beförderungen rundeten den bis dahin bemerkenswerten Werdegang ab, wohlgemerkt alles auf ehrenamtlicher Basis, neben dem eigentlich Beruf.
In seiner Laudatio ging Kiehne beispielhaft auf eine besondere Begebenheit ein, wie Dirk Brandes zum Amt des stellvertretenden Brandschutzabschnittsleiter kam.
2007 teilte sein Vorgänger im Amt mit dass er am Ende der Amtszeit nicht weiter zur Verfügung stünde. „Alle gucken sich dumm an, denn keiner hat damit gerechnet“, so Kiehne zur damaligen Situation. „Es musste schnell eine Lösung her“, so Frank Kiehne weiter. Die Suche begann.
 „Bis dann der damalige Gemeindebrandmeister aus Duingen Rainer Engelhard „den Brandes aus Lübbrechtsen“ ins Spiel brachte. „Den frage ich mal der kann das!“, so die seinerzeitige Aussage. Schnell wurde sich getroffen, einige Absprachen später einigte man sich darauf das Frank Kiehne Abschnittsleiter werden soll und Dirk Brandes sein Stellvertreter und Bereitschaftsführer. So kam es dann auch nur kurze Zeit später. Schnell stellte sich die neue Aufgabe als Herausforderung heraus, man musste sich zusammenraufen was am Ende aber auch gut gelang. Man war nicht immer einer Meinung, aber es konnte immer eine Lösung gefunden werden mit der am Ende alle leben konnten und es auch heute noch können.
In die zehnjährige Amtszeit fallenunter anderem  so wichtige Einsätze wie das Hochwasser 2013 in Sarstedt und im Amt Neuhaus. Ein weiterer Meilenstein waren die Einsätze die in jüngere Zeit im Rahmen der Flüchtlingshilfe abgeleistet wurden. Nicht zu vergessen die vielen Übungen der FB die Brandes mit seiner Führungsmannschaft ausgearbeitet und durchgeführt hat, zum Teil landkreisübergreifend. Besonders in Erinnerung geblieben ist die Großübung mit einem simulierten Flugzeugabsturz am Ith im Jahr 2015.
Darüber hinaus war Dirk Brandes an zahlreichen, die Feuerwehr betreffenden Entscheidungen beteiligt. Entscheidungen, die im Brandschutzabschnitt Süd und im Landkreis Hildesheim zum Teil erst heute richtig greifen. Der Atemschutzverbund des Landkreises Hildesheim sei hier besonders zu nennen. Dies alles hat ihm ein hohes Ansehen innerhalb der Feuerwehren und des gesamten Landkreises beschert.
Nicht nur dafür gilt es Dank zu sagen.
Für sein aufopferungsvolles Engagement für das Feuerwehrwesen und dem Wohle der Allgemeinheit wurde Dirk Brandes Anfang März dieses Jahres mit dem Deutschen Feuerwehrehrenkreuz in Silber ausgezeichnet.
Seine Kameraden und Wegbegleiter bedankten sich bei Brandes mit einem Panoramabild der Kreisfeuerwehrbereitschaft 5 und weiteren Präsenten.
Als neuer stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter wurde vor geraumer Zeit der Langenholzer Stefan Marhauer gewählt, Marcel Falkenstern bekleidet zukünftig das Amt des neuen stellvertretenden Bereitschaftsführers der FB5.

 Text und Fotos (zugeliefert): Matthias Quintel, Pressesprecher Stadtfeuerwehr Alfeld (Leine)

v.l.n.r.: Marcel Falkenstern, Frank Kiehne, Stefan Marhauer, Dirk Brandes

10.04.2017 – Informationsveranstaltung zum neu geplanten Nds. Brandschutzgesetz

Brandabschnitt Nord/Harsum.
40 interessierte Feuerwehrmänner (SB) sowie einige Politiker, hatten den Weg zur „Informationsveranstaltung zum geplanten neuen Nds. Brandschutzgesetz“, in das Feuerwehrhaus nach Harsum gefunden. Die Organisation hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Markus Brinkmann, Sarstedt, übernommen. Als Referent stand der Staatssekretär aus dem Innenministerium, Stephan Manke, zur Verfügung.
Stephan Manke informierte zu einigen Punkten des vorliegenden Gesetzentwurfs, der im 2. Halbjahr beraten und in der laufenden Legislaturperiode, noch vor der kommenden Landtagswahl beschlossen werden soll. Manke: „Ich berichte über eine Auswahl von geplanten Änderungen. Wir sollten dann gemeinsam diskutieren, so dass möglicherweise Vorschläge und Anregungen noch in die parlamentarischen Beratungen aufgenommen werden können. Der Entwurf ist mit den „Spitzenverbänden der Kommunen“ und dem „Landesfeuerwehrverband“, so zur Beratung abgestimmt“. Schlagwortartig stellte der Staatssekretär dann heraus.
Altersgrenze: In Niedersachsen wird die bisherige Altersgrenze auch aufgrund des demografischen Wandels sehr unterschiedlich bewertet. Die jetzige Regelung, mit 63 plus, ist von Feuerwehrführer, als kritisch in der eigenen Verantwortung bewertet. Viele haben sich davor gescheut, diese Regelung mit einer Verpflichtung der „Alterskameraden“, bei Bedarf umzusetzen. Ob nun 63 ohne Zusatz oder 67 Jahre, oder möglicherweise eine höhere Altersgrenze festgeschrieben wird, bleibt abzuwarten. Die Diskussion der Beteiligten aus dem BA war eindeutig, die Altersgrenze möglicherweise auch nach oben offen zu gestalten. Kommentar: Teilweise sind die Alterskameraden topfit und können hilfreiche Einsatz-Tätigkeiten, insbesondere zu den „personalschwachen Zeiten“ erledigen. Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Nachwuchsproblem damit natürlich nicht gelöst wird. Beispiele: u.a. Ölspuren/Verkehrssicherung/Funk.
Voll-/Doppelmitgliedschaft für Nichteinwohner: Hierzu soll eine gesetzliche Regelung getroffen werden, um dieses zu ermöglichen. Diskussion hierzu: Grundsätzlich gute Entscheidung, aber wer regelt die Lehrgangs- und Beförderungsstrukturen etc.?
Verschwiegenheits-Regelung für Bild- und Tondokumentation/Aussagen: Zuständigkeit eindeutig nur die Führungskräfte.
Unterstellungsverbot zur Klarstellung: Als Leiter an den Einsatzstellen kommt nur ein Feuerwehrführer in Betracht.  Die Regelung sieht vor, dass nur ein Feuerwehrtechnischer Beamter und kein Polizeivollzugsbeamter, eingesetzt werden kann. Motto: Feuerwehr führt Feuerwehr.
Vorerkrankungen: Kommunen und die FUK werden einen „Umlage-Fond“ einrichten, so dass hier eine entsprechende finanzielle Unterstützung/Absicherung bei Gesundheitsschäden im Feuerwehrdienst möglich wird. Hiermit soll im Schadensfall eine Leistung möglich werden, die nach bisherige gesetzliche Regelung, die FUK möglicherweise ablehnen musste.
Digital-Funk: Eigentümer von besonderen Objekten werden per Gesetz verpflichtet, technische Voraussetzungen zu schaffen, dass eine „Inhouse-Digitalfunk-Versorgung“ möglich ist. Das soll nicht kostenverursachende Aufgabe der Kommunen sein. Die vorgetragenen Neuerungen wurden intensiv diskutiert, teilweise mit weitergehenden Vorschlägen ergänzt. Die Attraktivität der Einrichtung Feuerwehr sollte durch Maßnahmen, wie die Ehrenamtskarte; Gebührenbefreiung, Rentenpunkte etc. weiter verbessert werden. Eine Umsetzung soll inhaltlich sinnvoll sein und humorvoll betrachtet, nicht nur Freifahrten für einen Skilift zum Inhalt haben. Kritisch angesprochen wurde auch die Werbekampagne des letzten Jahres in Niedersachsen, mit Kosten von immerhin 700.000 Euro. Ob ein Erfolg zu verzeichnen war konnte nicht vermittelt werden. Allerdings hatte keiner der Anwesenden ein Patentrezept parat. Ein Ortsbrandmeister stellte dazu fest: „Wir müssen für die Nachwuchsgewinnung auch mal an den Haustüren klingeln“. In Anwesenheit von Harsums Bürgermeister Marcel Litfin und dem Leiter BA Nord, Friedhelm Ulrich, dankte Markus Brinkmann, nach knapp zwei Stunden dem Referenten für seine Ausführungen.                                                                                                                                                                                                                                                                                                 

Auf die namentliche Benennung einzelner Wort- und Diskussionsbeiträge wurde bewusst verzichtet.
Text und Fotos: Michael Sinai Kreispressewart


01.04.2017 – Erfolgreicher Abschluss der Feuerwehr-Grundausbildung – 32 Teilnehmer bestehen erfolgreich Truppmann-I Lehrgang

Alltag im Feuerwehrleben: Aufbau und verlegen einer Saugleitung zur Wasserförderung

Alfeld.
Vier Wochen intensiven Übens liegen hinter den 32 Teilnehmern der diesjährigen Feuerwehr-Grundausbildung, dem so genannten Truppmann I Lehrgang.
Unterrichtet jeweils Dienstag und Donnerstag theoretisch und samstags praktisch, haben sich am Ende des Lehrgangs alle Bemühungen ausgezahlt. Alle 32 Teilnehmer die an der Abschlussprüfung dieses ersten Teils der Ausbildung teilnahmen haben vor Kreisausbildungsleiter Jürgen Spormann erfolgreich die Prüfung abgelegt und dürfen ab sofort am aktive Einsatzgeschehen teilnehmen. Auch in diesem Jahr durchliefen alle Teilnehmer diese 70 Stunden umfassende praktische und theoretische Truppmann 1 Ausbildung.
Dem Lehrgang vorausgegangen ist eine Erste-Hilfe Ausbildung die vom DRK-Ausbilder Hans-Joachim Blume gemäß den neuen Vorgaben durchgeführt wurde. Auch hier wurde wieder ein Schwerpunkt auf die Reanimation mit so genannten AEDs gelegt, dem automatisierten externen Defibrillator, der auf neueren Fahrzeugen schon zur Ausrüstung gehört. Aber es wurden natürlich auch die Grundbegriffe der Ersten-Hilfe vermittelt, da oftmals die Feuerwehren als erste Einsatzkräfte am Unfallort eintreffen. Die im vergangenen Jahr reformierte Ausbildung hat sich bewährt, da der Fokus auf dem praktischen Lernerfolg liegt.
In der darauf folgenden rund vierwöchigen feuerwehrtechnischen theoretischen und praktischen Grundausbildung erlernten die jetzt ausgebildeten Feuerwehrfrauen- und Männer die Grundlagen der modernen Brandbekämpfung und technischer Hilfeleistung, die immer mehr in den Vordergrund rückt.

Fahrzeugkunde in der Fahrzeughalle des Feuerwehrgerätehauses

Es wurden die Grundbegriffe von Feuerwehrtechnik, Fahrzeug- u. Gerätekunde, technischer Hilfeleistung, Brandsicherheitswachdienst und den allgemeinen Grundlagen für die Arbeit im Feuerwehrdienst und im Katastrophenschutz vermittelt. Im theoretischen Teil erlernten die Teilnehmer hierzu nicht nur die Grundkenntnisse, sondern auch Rechtsgrundlagen und Unfallverhütungsvorschriften und Versicherungskenntnisse.
Auch der Umgang mit sozialen Medien, sowie der Umgang mit dem eigenen Smartphone, sowie das Verhalten gegenüber der Presse an der Einsatzstelle war Bestandteil der theoretischen Ausbildung.
Der praktische Teil auf dem Schulhof des Gymnasiums umfasste das Erlernen unterschiedlicher Arten von Löscheinsätzen und die Handhabung der verschiedenen dazu benötigten Löschgeräte und Armaturen, sowie den richtigen Umgang mit den verschiedenen Leitertypen.
Dieses erlernte Basiswissen musste am Ende des Lehrganges durch eine schriftliche und praktische Abschlussprüfung unter Beweis gestellt werden. Auch der jetzt beendete Truppmann-Lehrgang erfolgte Stadt- und Gemeindeübergreifend, so setze er sich auch in diesem Jahr wieder mit Teilnehmer aus der Samtgemeinde Leinebergland zusammen. Wenn vielleicht auch das letzte Mal, da aufgrund der Fusion von Duingen und Gronau zur Samtgemeinde Leinebergland die Brandschutzabschnitte neu aufgeteilt werden. Die Übergabe der Prüfungszeugnisse erfolgt im Rahmen einer Feier am 22. April im Feuerwehrgerätehaus Marienhagen.

 

Gruppenbild mit Ausbildern nach erfolgreich abgelegter Prüfung: Der Truppmann-Lehrgang 2017

 Text und Foto: Matthias Quintel, Pressesprecher Stadtfeuerwehr Alfeld (Leine)


15.03.2017 – Motorrad-Wochenende im Harz mit dem LFV


03.03.2017 – Ehrungen auf der Kreisfeuerwehr-Verbandsversammlung

Der Kreisfeuerwehrverband Hildesheim gratuliert den auf unserer Delegiertenversammlung amFreitag, 03. März 2017, geehrte Feuerwehrkameraden.

Mit folgender Ehrung wurde ausgezeichnet:

Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber

HBM Harald Stanitzok (Dinklar), OBM Wolfgang Lühmann (Ruthe), BM Heinz Röbbeln (Hackenstedt), EHBM Dirk Brandes (Lübbrechtsen), HBM Stephan Zenker (Neuhof/Lamspringe), HBM Johannes Ölkers (Giesen), OBM Ulf Liewald (Bockenem)

Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold:

BAL Frank Kiehne (Alfeld)

Silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehr-Verbandes:

BAL a.D. u. stellv. Verbandsvorsitzender Detlef Witte

Niedersächsisches Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande:

Erster HLM Dietmar Borchers (Groß Escherde)

Foto: vordere Reihe v.l.n.r.: LFV Präsident Karl-Heinz Banse; Detlef Witte, Harald Stanitzok, Wolfgang Lühmann, Heinz Röbbeln, Dirk Brandes, Kreisbrandmeister Josef Franke
hintere Reihe v.l.n.r.: Frank Kiehne, Stephan Zenker, Dietmar Borchers, Johannes Ölkers, Ulf Liewald
Kreis Hildesheim
In der „Robert-Bosch-Kantine“ konnte Kreisbrandmeister Josef Franke aus Söhre, 444 Feuerwehrfrauen und -männer, die als Delegierte der rund 7000 Feuerwehrmitglieder (SB) im Landkreis Hildesheim gekommen waren, zur Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Hildesheim begrüßen.

Der Vorsitzende und Chef der Feuerwehren im Landkreis berichtete, dass die Ehrenamtlichen in der Stadt und im Landkreis Hildesheim bei 3226 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen, gefordert waren. Josef Franke: „Der Rettungsdienst hatte in diesem Jahr 58143 Einsätze“. Dies sind hochgerechnet, täglich 168 Einsätze in Stadt und Landkreis Hildesheim. Mit Blick auf das Jahr 2015, waren das im Berichtszeitraum eine Zunahme von 1165 Einsätzen bei Feuerwehren und Rettungsdienst. Die beeindruckenden Leistungen kommentierte Franke kurz und knapp mit dem Satz „Feuerwehr ist so wichtig, dass ein Verzicht unmöglich ist“. Josef Franke dankte der Sparkasse Hildesheim für die Unterstützung der Tagung der Führungskräfte in Hohegeiß, mit 2500 Euro. Als Quantensprung des Vorjahres zählt die Gründung des Atemschutzverbundes im Landkreis Hildesheim. Hier wurden rund 1250 einheitliche Atemschutzgeräte mit Zubehör beschafft, an die Wehren ausgeliefert beziehungsweise werden in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Groß Düngen, als Reserve vorgehalten.

Über den wichtigen Stellenwert der Nachwuchsarbeit, mit Spiel, Sport und technischem Dienst, informierte Kreisjugendfeuerwehrwart Marian Neumann. Neumann: „Der Nachwuchs wird in 109 Jugendfeuerwehren (zehn bis 18 Jahren) mit 1473 Kindern und Jugendlichen sowie 60 Kinderfeuerwehren (sechs bis zehn Jahren) mit rund 800 Kindern, auf die Aufgabe der Feuerwehr vorbereitet. Marian Neumann: „Im abgelaufenen Jahr wechselten 110 Jugendliche beiderlei Geschlechts, aus den Jugendfeuerwehren in die Einsatzabteilungen“.Die Musik im Kreisfeuerwehrverband stellte Kreisstabführer Thomas Gerberding mit dem Hinweis heraus: „Wir sind Teil der Ortsfeuerwehren“. Im Verband sind 29 Musikzüge, eine Big Band, vier Spielmannszüge und zwei Feuerwehrchöre aktiv.

Kreisbrandmeister Josef Franke stellte die Arbeit der 120 ehrenamtlichen Brandschutzerzieher im Feuerwehrverband heraus. Sie haben 4351 Mädchen und Jungen sowie 1170 Erwachsene, Senioren und Menschen mit Behinderungen geschult. Für die Brandschutzerziehung des Verbandes hat die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen, 300 Euro zur Verfügung gestellt.

„Die Ersatzbeschaffungen von Fahrzeugen auf Landkreisebene, der Umbau der Feuerwehrtechnischen Zentrale, auch für die Heißausbildung und die Neuorganisation der Führerscheinausbildung, werden in diesem Jahr umgesetzt, beziehungsweise zum Abschluss gebracht“, so die positive Aussage von Helfried Basse, zuständiger Ordnungsdezernent des Landkreises Hildesheim. „Miteinander reden ist die halbe Lösung, das ist unser Motto in den Gesprächen zwischen der Kreisverwaltung, der Politik, der Kreisfeuerwehr, den Städten und Gemeinden sowie dem Arbeitskreis Feuerwehr“, sagte Basse.

Birgit Dieckhoff-Hübinger, hauptamtliche Bürgermeisterin in Diekholzen, sprach als Vertreterin für die Bürgermeister und Hauptverwaltungsbeamten der Städte und Gemeinden im Landkreis. „Ich freue mich auf die wichtige und spannende Arbeit im „Arbeitskreis Feuerwehr“. Wir werden dabei Schritt für Schritt die Konzepte von der Heißausbildung an der FTZ, bis zur Organisation der Führerscheinausbildung abarbeiten. Die Städte und Gemeinden haben die entsprechende Unterstützung signalisiert“, so die Bürgermeisterin. Birgit Dieckhoff-Hübinger weiter: „Wir Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sind froh und stolz, dass wir die Feuerwehr haben und sich engagierte Frauen und Männer in diesen Dienst stellen“.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, Karl-Heinz Banse aus Bad Lauterberg, war voll der Anerkennung über die Anwesenheit von 444 Delegierten. Der Regierungsbrandmeister stellte einige geplante Änderungen im Niedersächsischen Brandschutzgesetz heraus. Zum Bereich Anhebung der Altersgrenze sagte Banse: „Wenn die Basis die Grenze auf 63 Jahre festschreiben oder auf 67 Jahre anheben will, werden wir das als Verband unterstützen“. Auch die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge an den Landesfeuerwehrverband im kommenden Jahr, sprach Banse an. Da der Beitrag von den Städten und Gemeinden bezahlt wird, berichtete der Präsident darüber, dass mit dem kommunalen Spitzenverband in Hannover, der Sachverhalt erörtert und die Notwendigkeit abgestimmt sei. Im Rahmen der Versammlung wurden engagierte und hochqualifizierte Feuerwehrmänner (SB) geehrt, siehe dazu Text oben.

Der stellvertretende Verbandsvorsitzende Detlef Witte wurde mit der „Silbernen Ehrennadel“ des Deutschen Feuerwehrverbandes für 30-jährige Verbandsarbeit ausgezeichnet.
Mit dem „Niedersächsischen Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande“ für 30-jährige Kommandoarbeit- verliehen vom Niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius, wurde Dietmar Borchers aus Groß Escherde, ausgezeichnet.

Das Protokoll der diesjähigen Verbandsversammlung kann hier runtergeladen werden.

Weitere Eindrücke der diesjährigen Verbandsversammlung


03.03.2017 – Beitrag des Kreisstabführers Thomas Gerberding zur Jahreshauptversammlung des KFV Hildesheim in der Bosch-Kantine

Sehr verehrte Ehrengäste,
meine lieben Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

Meinen Bericht beginne ich stets mit ein paar wenigen Zahlen:
-Im KFV Hildesheim haben wir 34 Musik- und Spielmannszüge, sowie 2 Feuerwehr-Chöre.
– 4 Spielmannszüge, 29 Blasorchester und eine Big Band
– Insgesamt wurden 1.249 Musikerinnen und Musiker gemeldet. 40 % weibliche, 60 % männliche Mitglieder – 9 % sind auch im technischen Dienst tätig. Bei den Mitgliederzahlen haben wir also eine leichte Zunahme.
– Stärkster Zug: MZ Harsum mit 114 Mitgliedern
– Stärkster Spielmannszug ist Itzum mit 48 Mitgliedern
– Kleinster Musikzug ist der MZ Bornum mit 11 Aktiven
– Durchschnittlich ist jeder Zug mit 37 Mitgliedern besetzt
– Im Ganzen gab es 2.145 Proben und Auftritte, durchschnittlich 63 je Zug
Auf die Tage im Jahr umgerechnet bedeutet dies, dass jeden Tag 6 musikalische Veranstaltungen (Probe oder Auftritt) stattfindet. Dies ist eine beeindruckende Zahl. Weitere, detailliertere Zahlen werde ich im Internet veröffentlichen.

Feuerwehrmusik auf Kreisebene
Die Mitgliederzahlen der Feuerwehrmusik sind gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Ob das an einer präziseren Meldung in den Jahresstatistiken oder an einem echten Plus liegt, kann ich nicht nachvollziehen. Dennoch kann man sagen, dass ein hohes Interesse an der Feuerwehrblasmusik ist da.
Auffällig für mich ist seit einigen Jahren ein Trend zur gegenseitigen Unterstützung. Hier sind es nicht nur die Feuerwehrzüge die sich gegenseitig aufgrund freundschaftlicher Verbindungen aushelfen. Das fällt uns als Zuhörer ja meist nicht auf, wenn man nicht gerade auf die Wappen an den Ärmeln achtet.
Es sind zunehmend befreundete Orchester aus dem Nicht-Feuerwehrbereich die sich mit unsere Züge austauschen.
Gerade heute ist dies sicherlich aufgefallen: Westfeld ist ein kleiner Ort in der Gemeinde Sibbesse. Der Musikzug besteht schon seit 1894, also immerhin seit 123 Jahren. Die 16 Musikerinnen und Musiker haben zwar musikalischen Nachwuchs und ein Fortbestand ist möglich, aber die Hilfe vom Orchester Wrisbergholzen ist willkommen, nicht nur musikalisch, sondern auch kameradschaftlich/gesellig gibt viel Gemeinsames.
Sich auf diese Weise zu unterstützen, dabei aber seine Eigenständigkeit und eigene Bestimmung zu erhalten, finde ich lobens- und unterstützenswert. An dieser Stelle danke ich der Spielgemeinschaft des Musikzuges Westfeld und dem Orchester Wrisbergholzen für die musikalische Umrahmung unserer Jahresversammlung.

In meiner Funktion als Kreisstabführer organisiere ich ein großes Konzert im Jahr, das Kreisfeuerwehr-Musikfest im Stadttheater Hildesheim.
Dieses Konzert fand am 04. September letzten Jahres zum 36. Mal statt. In den vergangenen Jahren gab es leise Klagen, das hat sich doch überholt, das will doch außer der Alten Leute keiner mehr hören. Das Gegenteil ist der Fall: Letztes Jahr haben wir eine Zunahme der Zuschauer festgestellt. Wir hatten Glück mit dem Wetter und es gab wie jedes Jahr wieder eine Besonderheit: das Stadttheater hatte auf dem Theaterplatz eine Frühschoppen-Bestuhlung aufgebaut und mit einer Restauration versehen. Diese konnten wir mit nutzen. Es hat unser Musikfest sehr bereichert.
Allen, und das sage ich ganz deutlich, besonders den jungen Musikerinnen und Musikern, aber auch den jugendlichen Zuhörern hat es sehr gefallen. Diese Veranstaltung einzustellen oder zu unterbrechen, kommt für mich aktuell nicht in Frage. Für dieses Jahr haben sich bereits im letzten November Züge gefunden. Es werden die Musikzüge aus Achtum-Uppen, Mehle und Föhrste/Alfeld erwartet. Der mitwirkende Spielmannszug kommt aus Sorsum. Das Musikfest im Stadttheater findet dieses Jahr am 03.September statt. Ich habe Flyer auf den Tischen ausgelegt, bitte nehmt diese mit und streicht den Termin in Euren Kalendern an.

Die Feuerwehrmusik- und spielmannszüge sind Teil der Ortfeuerwehren. Fast überall wird dies so auch empfunden und gelebt. Die Musik ist stets zur Stelle, wenn die aktiven Kameraden sie brauchen oder haben wollen. Auch wenn eine Ortswehr keine eigene Musik hat, kann sie stets auf die Unterstützung benachbarter Musik- und Spielmannszüge vertrauen. Ob bei Jahresversammlungen, Jubiläen oder Tag der offenen Tür, immer steht in solchen Situationen die Musik ihren Mann. Umgekehrt ist bei den Jahreskonzerten der musikalischen Einheiten die aktive Wehr stets zur Unterstützung oder Organisation da, wie Einlass, Bewirtung und erst recht für die Brandwache. Zum anschließenden Feiern eines Erfolges sind ebenfalls alle beieinander.
Im vergangenen Jahr ist mir bekannt geworden, dass dieses freundschaftlich/kameradschaftliche Verhältnis nicht überall so harmonisch ist, wie es sein sollte. Hier appelliere ich an ALLE Beteiligten (auch die Musiker), ihren Teil für ein gutes Verhältnis zu tun. Die Feuerwehrmusik gehört zur Feuerwehr, wie das Blau zur Uniform.

Feuerwehrmusik auf Landesebene
Die Leistungs- und Ehrungsabzeichen des BDMV wurden bisher als Anstecknadel vergeben. Nun gibt es sie auch als Bandschnalle. Die Nadelsammlungen auf den Revers mancher Musiker-Uniformjacken können also zukünftig entfallen. Das ist eine gute Neuerung. Die Mitgliederzahlen der Feuerwehrmusik im LFV- NDS sind weiter rückläufig: Es wurden 8.309 Musikerinnen und Musiker gemeldet. Ihr erinnert Euch sicher noch an die genannte Zahl von 1.249. 15 % der Feuerwehrmusikerinnen und Musiker des Landes NDS kommen also aus dem KFV Hildesheim. Darauf dürfen wir stolz sein. Wir sind nach Hannover der zweitstärkste Verband.
Letztes Jahr habe ich von der Auflösung des Landesmusikkorps berichtet. Der LFV spricht von einer Umorganisation, angekommen ist auf Kreisebene dazu noch nichts. Dies geht an die Adresse des Landesverbandes. Ich dies sehr schade. Lobenswert finde ich dagegen die vorbildliche Arbeit zur Fortbildung. Neben Landeslehrgängen in der bewährten Form, werden immer mehr besondere Angebote an die Musikerinnen und Musiker gemacht. Z.B. sollen dieses Jahr zwei Dirigenten-Kurse stattfinden. Es wird Register-Workshops zur Spielleute- und Blasmusik geben.
Zum Abschluss meines Berichtes möchte ich mich bei meinen Kameradinnen und Kameraden der Musik- und Spielmannszüge bedanken für deren großartige und erfolgreiche Arbeit.
Weitergehend darf ich mich aber auch im Namen der 34 Musik treibenden Züge ganz herzlich für die Unterstützung durch die aktiven Kameraden und die fördernden Mitglieder bedanken. Vielen Dank an die Vertreter der Stadt und des Landkreises Hildesheim für die gewährten Fördermittel und die sonstige umfangreiche Unterstützung. Danke an meine Vorstandskollegen für ihr Vertrauen und die sehr gute Zusammenarbeit. Persönlich danke ich den Kameradinnen und Kameraden, die mich direkt unterstützen, aus den Ortsfeuerwehren in Sibbesse, Breinum, Nette und ganz besonders meinen Kameraden vom Moritzberg!

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche uns für heute einen schönen Abend und eine schöne Zeit mit viel guter Feuerwehrmusik.

Kreisstabführer Thomas Gerberding


03.03.2017 – 37. Musikfest im Stadttheater Hildesheim


03.03.2017 – „Musik verbindet“ – Gemeinsames Konzert – Flötenorchester des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr und des Posaunenchores Eime

Unter dem Motto ,Musik verbindet möchte Sie das Flötenorchester des Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr und der Posaunenchor Eime zu einem gemeinsamen Konzert einladen.


22.02.2017 – Wahl des Kreisbrandmeisters

Die Wahlberechtigten Feuerwehr-Führungskräfte aus dem Landkreis Hildesheim

Landkreis Hildesheim/Groß Düngen.
Formal heißt es richtig: „Erarbeitung von Vorschlägen für das Amt des Kreisbrandmeisters im Landkreis Hildesheim“, kurz und knapp also „Wahl des Kreisbrandmeisters“.
Insgesamt sind von den Feuerwehren im Landkreis Hildesheim (einschließlich Stadt Hildesheim) 192 Führungskräfte (SB) wahlberechtigt. Landkreisdezernent Helfried Basse, konnte hierzu im großen Versammlungsraum in der Feuerwehrtechnischen Zentrale Groß Düngen, 176 Wahlberechtigte begrüßen.
Basse erläuterte die Regularien dieser geheim durchzuführenden Wahl, entsprechend dem Nieders. Brandschutzgesetz. Die Wahl-Organisation hatte Fachdienstleiter (205) Torsten Köhler mit seinem Verwaltungsteam.

Als Kandidaten für das Amt wurde Amtsinhaber Kreisbrandmeister Josef Franke aus Söhre zur Wiederwahl und der Brandschutzabschnittsleiter West, Heiko Bartels, aus Mahlerten vorgeschlagen. Da unter den Wahlberechtigten auch einige neue Führungskräfte waren, stellten sich beide Kandidaten mit persönlichen Daten und Zukunftsplanungen für die Kreisfeuerwehr vor. Amtsinhaber Josef Franke unterstrich die Fortführung der bereits eingeleiteten und teilweise schon umgesetzten Maßnahmen im Landkreis. Dies sind unter anderem Umsetzung des Feuerwehr-Konzeptpapiers, Fahrzeugbeschaffungen, Abschluss der Maßnahmen um den Atemschutzverbund -hier im Zusammenhang mit der Atemschutzübungsstrecke-, Planung und Umsetzung der Heißausbildung an der FTZ sowie eine Konzeption in Sachen Führerscheinausbildung. Für Heiko Bartels war die Verbesserung der Kommunikation ein weiterer Punkt. Josef Franke erinnert daran, dass bei allen Maßnahmen die Rückendeckung der Verwaltung ein wichtiges Element sei.

Nach Abschluss der Wahl und Auszählung konnte Dezernent Helfried Basse das Wahlergebnis präsentieren:  Kreisbrandmeister Josef Franke erhielt 131 Stimmen und wird damit erneut dem Kreistag zur Ernennung vorgeschlagen. Heiko Bartels erhielt 44 Stimmen. Helfried Basse gratulierte Josef Franke mit einem Blumengesteck und stellte fest, dass die Gremien des Landkreises Hildesheim, wie in der Vergangenheit üblich, dem Wahlvorschlag zustimmen und die Ernennung durchführen werden. Basse weiter: „Feuerwehrarbeit geht nur mit guter Ausrüstung und positiver Zusammenarbeit“.  Für Josef Franke, erstmalig 1999 gewählt, beginnt im kommenden Juli dann die vierte Amtszeit als Kreisbrandmeister.

Dezernent Helfried Basse gratuliert dem amtierenden und wiedergewählten Kreisbrandmeister Josef Franke.

Text und Foto: Michael Sinai Kreispressewart


22.02.2017 – Neuwahl stellvertretender Brandschutzabschnittsleiter Süd

Brandabschnitt Süd/Landkreis Hildesheim.
Da der stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Süd, Dirk Brandes aus Lübbrechtsen, nach über neunjähriger Verantwortung sein Amt zum 31. März zur Verfügung gestellt hatte, musste ein Nachfolger gewählt werden. Der Vorschlag zur Besetzung des Amtes erfolgte durch die wahlberechtigten Führungskräfte aus dem BA Süd. Diese waren zur zeitgleichen Wahl des Kreisbrandmeisters, in die Feuerwehrtechnische Zentrale in Groß Düngen, somit auch dafür zusammengekommen. Der zuständige Dezernent des Landkreises Hildesheim, Helfried Basse, begrüßte die 28 Wahlberechtigten (SB).  Unter der Regie von Kreisbrandmeister Josef Franke erfolgte die geheime Wahl, entsprechend dem Nieders. Brandschutzgesetz.

Als Nachfolger wurde Stefan Marhauer, stellvertretender Ortsbrandmeister in Langenholzen, vorgeschlagen. Die Wahl erfolgte einstimmig. Der Landkreis Hildesheim muss die Wahl noch bestätigen und die offizielle Ernennung durchführen. Kreisbrandmeister Josef Franke dankte dem Gewählten für seine Bereitschaft zur Übernahme des Amtes, er sicherte eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu. Für Dirk Brandes gab es von Josef Franke vorab schon einige dankende Worte. Die offizielle Verabschiedung seitens des Landkreises Hildesheim erfolgt noch.

Foto: v.l. Dezernent Helfried Basse, Stefan Marhauer, Dirk Brandes, BAL Süd Frank Kiehne und Kreisbrandmeister Josef Franke

Text und Foto: Michael Sinai Kreispressewart


22.02.2017 – Neuwahl Brandschutzabschnittsleitung Ost

Brandabschnitt Ost/ Landkreis Hildesheim.
Da der bisherige Brandschutzabschnittsleiter Ost, Alexander Bilek aus Holle, für eine weitere Amtszeit nicht mehr kandidierte, war es erforderlich, dass ein Vorschlag zur Besetzung des Amtes erfolgen musste.
Die wahlberechtigten Führungskräfte aus dem Brandabschnitt Ost, waren zur zeitgleichen Wahl des Kreisbrandmeisters, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Groß Düngen, auch dafür zusammengekommen. Der zuständige Dezernent des Landkreises Hildesheim, Helfried Basse, begrüßte die 39 Wahlberechtigten (SB).  Unter der Regie von Kreisbrandmeister Josef Frank erfolgte die geheime Wahl, entsprechend dem Nieders. Brandschutzgesetz.

Als Kandidat für das Amt wurde der aktuelle, stellvertretende Brandschutzabschnittsleiter Mathias Mörke aus Bodenburg, vorgeschlagen. Nach Abgabe der Stimmzettel und Auszählung gab Josef Franke das Wahlergebnis bekannt: Mathias Mörke wurde mit 38 Ja-Stimmen gewählt. Durch diese Wahl war auch die Neuwahl des Stellvertreters erforderlich. Hierfür wurde der stellvertretende Stadtbrandmeister aus Bockenem, Ralf Sander, vorgeschlagen. Ralf Sander wurde mit 35 Ja-Stimmen gewählt.

Der Landkreis Hildesheim muss die Wahl noch bestätigen und die offizielle Ernennung durchführen. Kreisbrandmeister Josef Franke dankte den Gewählten für die Bereitschaft zur Übernahme der Ämter im BA Ost, er sicherte eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu. Josef Franke richtet vorab schon dankende Worte an Alexander Bilek, wobei die offizielle Verabschiedung seitens des Landkreises noch erfolgen wird.

Foto: v.l. Dezernent Helfried Basse, Mathias Mörke, Ralf Sander, Kreisbrandmeister Josef Franke und Alexander Bilek

Text und Foto: Michael Sinai Kreispressewart


22.01.2017 – Verbandsversammlung am 3. März 2017 in der „Robert-Bosch-Kantine“
– zum vergrößern jeweils anklicken –


22.01.2017 – 25. Tagung der Feuerwehrführungskräfte des Landkreises Hildesheim in Hohegeiß

Landkreis Hildesheim/Hohegeiß. Der Harz hatte zur 25. Tagung der Stadt-, Gemeinde-, Orts- und Werkbrandmeister im Landkreis Hildesheim, offensichtlich sein „festliches Winterkleid“ angelegt. Im Schullandheim Haus Berlin, waren 160 Führungskräfte aus den Brandabschnitten Nord, Süd, Ost, West, der Stadt Hildesheim (Mitte), im Landkreis, zu jeweils zwei dreitägigen Tagungseinheiten zusammengekommen.
Die Regie der Veranstaltung der Kreisfeuerwehr hatte Kreisbrandmeister Josef Franke, in Zusammenarbeit mit dem zuständigen Fachdienst der  Kreisverwaltung. Landkreisdezernent Hellfried Basse erinnerte bei seinen Begrüßungen daran, dass diese Tagung seit 1969, einmalig in Niedersachsen, in zweijährigem Rhythmus mit kurzer Unterbrechung, durchgeführt wird.
Kreisbrandmeister Josef Franke aus Söhre hat die Tagungen seiner Vorgänger, das waren die ehemaligen Kreisbrandmeister, Kurt Rühmkorf (Hotteln) und Heinrich Pape (Lüttgenholzen), in den vergangenen Jahren weitergeführt.
Zu den Themen der aktuellen Tagung gehörten beispielsweise die nachfolgenden Inhalte: Atemschutzverbund im Landkreis Hildesheim; Digitalfunk, Jugendfeuerwehr und Brandschutzerziehung. Das breite Themenfeld mit rechtlichen Einschätzungen, Entscheidungen, auch am Beispiel der „Persönlichen Schutzausrüstung“ für die Einsatzkräfte, brachte der Referent der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen (FUK), den rund ehrenamtlichen Führungskräften, davon fünf Frauen, näher.
Von Polizei-Trainern für Amoklagen aus Hildesheim, gab es weitreichende Informationen zu diesem häufig auftretenden Einsatzszenarium, dass sich mittlerweile auch auf die Feuerwehren auswirkt. Aus dem Aufgabengebiet des Niedersächsischen Landesbetriebes für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), Betriebsstelle Hildesheim, erfolgten unter anderem Hinweise zur Überwachung kerntechnischer Anlagen.Der Einsatz der Malteser Rettungshundestaffel (Leiter Karl Kumlehn) aus dem Bereich Braunschweig-Peine fand große Beachtung. Die zwei Rettungshunde, Ben (Border Collie) und Watson (Bayrischer Gebirgsschweißhund), absolvierten einen praktischen Einsatz.  Ergebnis: „Die zwei vermissten Ortsbrandmeister wurden schnell und unversehrt aufgefunden“.

Fazit des Kreisbrandmeisters: „Die Tagung hat ihren festen Platz in der Kommunikation und im Austausch der Feuerwehrführungskräfte, mittlerweile seit knapp 50 Jahren.“

Zu dem Vortrag einer Fachfirma zum Thema „Einsatzstaktik und Menschenrettung bei Brandeinsätzen“, wurden auch Videoaufzeichnungen mit tatsächlichen, teilweise dramatischen Einsatzbeispielen gezeigt. Der Dozent hierfür ist nicht nur aktiver Berufsfeuerwehrmann, sondern auch Freiwilliger Feuerwehrmann.
Bürgermeister Wolfgang Moegerle aus Algermissen, stand als Referent mit Informationen der Städte und Gemeinden
des Landkreises Hildesheim zur Verfügung, beziehungsweise auch Rede und Antwort.

 


Text und Fotos: Michael Sinai Kreispressewart

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