2023

03.03.2023 – Einladung und Tagesordnung zur KFV-Verbandsversammlung am 3. März 2023 in Alfeld (Leine)


28.01.2023 – FTZ: Fortbildungsveranstaltung für Führungskräfte

Landkreis Hildesheim/Groß Düngen. Die mittlerweile traditionelle Tagung der Feuerwehr-Führungskräfte im Landkreis Hildesheim, konnte in der Vorbereitung organisatorisch aufgrund der Corona-Pandemie nicht umgesetzt werden. Die Kreisfeuerwehr unter der Leitung von Kreisbrandmeister Josef Franke, hat daher in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Groß Düngen, eine Fortbildungsveranstaltung für die Führungskräfte organisiert. Der erste Termin fand jetzt aktuell am 28. Januar statt, der zweite Termin ist am 11. Februar an gleicher Stelle, jeweils von 9 bis 17 Uhr. Die Aufteilung war erforderlich, da die Platzkapazitäten aufgrund der hohen Zahl der Führungskräfte, im großen Schulungsraum der FTZ nicht für einen Termin ausreichten. Die teilnehmenden KameradenInnen hatten hierbei eine freie Wahl zu dem jeweiligen Termin. Die gleichlautende Tagesordnung umfasst etliche Punkte, auszugsweise „Lehrgangsanmeldungen über FeurON, digitale Unfallmeldung und die Verbandarbeit des Kreisfeuerwehrverbandes sowie des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Niedersachsen“. Am ersten Termin konnten auch der LFV-Vizepräsident, Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote (Schaumburg) und der Geschäftsführer des LFV aus Hannover, Michael Sander, begrüßt werden. Eine inhaltliche Berichterstattung erfolgt nach dem zweiten Termin.

Text: Michael Sinai: Kreispressewart

Fotos: Heiko Bartels


16.01.2023 – Wahl des Kreisbrandmeisters

Landkreis Hildesheim/Groß Düngen.
Die Weichen für die personelle Zukunft der Kreisfeuerwehr im Landkreis Hildesheim sind gestellt. Die Amtszeit des amtierenden Kreisbrandmeisters Josef Franke aus Söhre, endet am 30. Juni des Jahres. Aktuell fand deshalb im Schulungssaal der Feuerwehr-Technischen-Zentrale (FTZ) in Groß Düngen die „Erarbeitung von Wahlvorschlägen für den Kreisbrandmeister des Landkreises Hildesheim“ statt. Diese Formulierung ist notwendig, denn die Gremien des Landkreises Hildesheim werden dem jeweiligen Vorschlag ihre Zustimmung geben müssen.
Zur Wahl waren 160 stimmberechtigte Führungskräfte der insgesamt 184 wahlberechtigten Orts-, Gemeinde- und StadtbrandmeisterInnen aus Stadt- und Landkreis Hildesheim in die FTZ gekommen. Da Kreisbrandmeister Josef Franke signalisiert hatte, dass er nach 24-jähriger Amtszeit nicht mehr kandidiere, hatten im Vorfeld geeignete Nachfolger ihre Bereitschaft erklärt sich für eine Wahl zur Verfügung zu stellen.
Für das Amt des Kreisbrandmeisters wurde Brandschutzabschnittsleiter Ost Mathias Mörke aus Bodenburg vorgeschlagen. Mörke ist aktuell auch stellvertretender Kreisbrandmeister. Mathias Mörke wurde mit 140 ja Stimmen, zehn Gegenstimmen und sechs Enthaltungen gewählt. Bedingt durch diese Wahl musste auch ein Wahlvorschlag für das Amt des Stellvertreters erfolgen. Hierfür wurde Heiko Bartels aus Mahlerten, Brandschutzabschnittsleiter West vorgeschlagen. Für den Vorschlag stimmten 150 Stimmberechtigte, es gab fünf Gegenstimmen, vier Enthaltungen und eine ungültige Stimme.
Mathias Mörke und Heiko Bartels informierten nicht nur über ihre bisherige Feuerwehrlaufbahn, sondern gaben auch Informationen zu ihrem beruflichen und privaten Umfeld. Beide Kandidaten nahmen dann formell die Wahl an, so dass jetzt die Gremien im Landkreis Hildesheim über ihre Zustimmung beraten können. Bei der zeitnahen Kreistagssitzung im Juni könnte dann die Ernennung erfolgen. Mathias Mörke und Heiko Bartels dankten für das entgegengebrachte Vertrauen. Mörke hatte zuvor seinen Blick auf die Zukunft der Kreisfeuerwehr gerichtet, der sich an dem Motto des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen aus dem Vorjahr „Feuerwehr-Team-Talent-Technik“ orientiert.
Einige „Baustellen“ sind aktuell im Fokus und dienen den Ehrenamtlichen zur Verbesserung der Aus- und Fortbildung, letztlich aber der Sicherheit für die BürgerInnen im Landkreis. Mathias Mörke und Heiko Bartels riefen zum gemeinsamen Dialog auf.
Ein Grußwort des Landkreises Hildesheim sowie vom zuständigen Amt 205 überbrachte Friedhelm Weiß, Leiter der FTZ in Groß Düngen. Seine Gratulation untermauerte er mit einem kleinen Blumenstrauß. Gedankt wurde Sebastian Miehe und Annemarie Krone vom Amt 205 des Landkreises, die für den reibungslosen Ablauf des Wahlverfahrens gesorgt hatten.  

v. l. n. r.: Der amtierende Kreisbrandmeister Josef Franke; Vorschlag: neuer Stellvertreter Heiko Bartels, neuer Kreisbrandmeister Mathias Mörke; Friedhelm Weiß LK Hildesheim

Text und Foto: Michael Sinai, Kreispressewart


02.01.2023 – DFV-Präsident: „Gewalt gegen Einsatzkräfte ist rigoros zu ahnden!“ – Deutscher Feuerwehrverband verurteilt Übergriffe rund um den Jahreswechsel

Berlin – Brennende Barrikaden, Plünderungsversuche an Feuerwehrfahrzeugen, Schreckschusspistolen und Böller gegen Einsatzkräfte: „Die Befürchtungen haben sich bestätigt: Rund um den Jahreswechsel gab es erneut zahlreiche Übergriffe auf die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Das ist absolut nicht hinnehmbar!“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Er fordert: „Der Staat muss die gesetzlichen Möglichkeiten zu Ermittlung und Bestrafung der Täter voll ausschöpfen und Gewalt gegen Einsatzkräfte rigoros ahnden!“
Das Strafgesetzbuch sieht bei Behinderung durch Gewalt oder deren Androhung die Bestrafung nach § 113 eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Der tätliche Angriff bei einer Diensthandlung wird nach § 114 mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft. Feuerwehrangehörige sind seit der Änderung des Strafgesetzbuches im Jahr 2017 bei tätlichem Angriff bzw. die Behinderung ihrer Arbeit gleichgestellt mit Angehörigen der Polizei. Dies gilt auch für Kräfte im Rettungsdiensteinsatz. Der Deutsche Feuerwehrverband hatte sich damals für die Verschärfung der Vorgaben und die Einbeziehung der Kräfte der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr stark gemacht.
Banse befürchtet Schwierigkeiten beim Erhalt der Mitgliederzahlen und der Gewinnung neuer Kräfte in Haupt- und Ehrenamt: „Wie soll man jemanden für den Dienst an der Gesellschaft motivieren, wenn sich Teile dieser Gesellschaft gewalttätig dagegenstellen? Alle Menschen müssen es verstehen: Helfende Hände schlägt man nicht, sonst können sie nicht helfen!“ Der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes wünscht allen verletzten Einsatzkräften gute und vollständige Genesung.
Karl-Heinz Banse fordert Maßnahmen zur Prävention: „Es muss geprüft werden, ob eine Abschreckung durch Technik wie Dashcams oder Bodycams möglich ist. Hier müssen aber auch die Menschen eingebunden werden, die das dann in der Praxis auch einsetzen sollen, damit es durchführbar ist.“ Zudem verweist Banse auf die Möglichkeit, in besonders gefährdeten Bereichen lokale Böllerverbotszonen zu errichten.