2018

13.04.2018 – Traditionelles „Anfliegen“ des FFD-Stützpunktes in Hildesheim

Hildesheim (Lk. Hildesheim). Die Flugbeobachter und Piloten und des Feuerwehr-Flugdienstes (FFD) des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen (LFV-NDS), sowie die mitwirkenden Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesforsten sind auf die kommende Einsatzsaison wieder gut vorbereitet und trainierten den Einsatz in den Fluggeräten. Beim den traditionellen „Anfliegen“ des FFD-Stützpunktes in Hildesheim, am Samstag, den 07. April 2018, erhielten die Besatzungsmitglieder wieder die alljährlichen Einweisungen und Hinweise für neue Gerätschaften und vertieften ihr Wissen rund um die vorhandene Technik und Einsatztaktiken.

Der FFD-Stützpunktleiter Rainer Pflugradt begrüßte neben den anwesenden Flugbeobachtern auch wieder einige Gäste sowie selbstverständlich die Piloten und mitwirkenden Förster zum ersten offiziellen „Arbeitstag“ in diesem Jahr. Nach einigen Mitteilungen des Stützpunktleiters und Fragen durch die Mitglieder des FFD, ging es daran, einen langjährigen Flugbeobachter aus ihren Reihen zu verabschieden. Landesgeschäftsführer Michael Sander bedankte sich im Namen des LFV-NDS beim Brandmeister Heinz Röbbeln, Hackenstedt,  mit der Ehrenurkunde des Feuerwehr-Flugdienstes für sein hervorragendes Engagement der vergangenen 33 Jahre. Kamerad Röbbeln war von 1984 bis 2017 als Flugbeobachter tätig und hat sehr viele Einsatzstunden in den Maschinen des LFV-NDS geleistet und dabei viele Einsätze absolviert.  

Weiter wurden Einsätze und Sonderlagen besprochen, wo der FFD im vergangenem und bereits in diesem Jahr im Einsatz war. Hier sei die Anforderung beim letzten Sommerhochwasser zu nennen, sowie bei unzähligen größeren und kleinen Wald- und Flächenbrände in Niedersachsen in den zurückliegenden Jahren. Ebenfalls zum Anfliegen nach Hildesheim, kam ein Team des FFD-Stützpunktes Lüneburg, die bei der praktischen Aus- und Weiterbildung des Personals unterstützten. Auf einem Trainingsflug am Mittwoch, den 04. April, wurde bereits das erste Feuer in diesem Jahr durch ein Team aus der Luft gesichtet und der entsprechenden Leitstelle gemeldet. Dieses war ein ausgedehnter Ödlandbrand im Bereich Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, welcher durch die frühzeitige Meldung und das rasche Ausrücken der Feuerwehreinsatzkräfte vor Ort schnell unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden konnte.

 

 

 

 

Der Feuerwehr-Flugdienst des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ist eine einmalige Einrichtung in Deutschland und wird auf Anforderung der Polizeidirektion bei entsprechenden Wetterlagen tagsüber im Einsatz sein und ihre Überwachungsflüge über große Teile Niedersachsens absolvieren. Die Hauptaufgabe des FFD ist die Unterstützung der Einsatzleitung auf der Erde durch detaillierte Lagemeldungen aus der Luft, gerade bei Wald- und Flächenbränden. Der FFD übermittelt als „fliegendes Auge des Einsatzleiters“ weiter einsatzkritische Informationen über den Verlauf eines Feuers oder anderer Großschadenslagen und führt die am Boden befindlichen Einsatzkräfte zum genauen Einsatzort. Der LFV-NDS unterhält zurzeit zwei Maschinen vom Typ Cessna 206 mit der Unterstützung der öffentlichen Versicherer und des Landes Niedersachsen. Die beiden Fluggeräte sind mit BOS-Digitalfunk, GPS-Geräten zur Satellitennavigation, sowie Tablet-PC‘s und weiteren Einsatzmaterial ausgestattet.

 

 

 

 

Text und Fotos: Olaf Rebmann, LFV-NDS


09.04.2018 – Großübung in Sarstedt

Sarstedt. Wochenlange Vorbereitungen und Abstimmungsgespräche waren erforderlich, um die „Großübung- Flugzeugabsturz Sarstedt“ durchführen zu können. Die Ausgangslage für das Stadtgebiet war vorgegeben: „Busunfall bei Hotteln“; „Brand eines Gebäudekomplexes“ „Beschädigung eines Gewerbebereiches“ sowie „Ausfall diverser Infrastruktur“.

Stadtbrandmeister Rüdiger Schulz und der THW-Ortsbeauftragte von Sarstedt, Dr. Ing. Christian Rathke, hatten die Übung im Detail vorbereitet und die Übungsziele im Vorfeld festgeschrieben. Im Feuerwehrhaus Sarstedt fand vor Übungsbeginn eine Übungseinweisung durch Frank Logen THW Sarstedt, für geladene und interessierte Gäste aus den Bereichen Kreisfeuerwehr, Polizei- Inspektion und -Direktion, Verwaltungsvertreter der Kommunen und vom Landkreis, der Politik sowie vom Rat der Stadt Sarstedt statt. Die Gäste wurden mit einem Bus zentral an die Schadensstellen gebracht. Sarstedt Bürgermeisterin Heike Brennecke, lotste den Bus jeweils in die Bereiche. Bei den Ortsterminen lobten die Übungs-Gäste die hohe Motivation sowie das professionellen Handeln der eingesetzten Helfer. 

Zu den übenden Einheiten gehörten die Feuerwehren aus der Stadt Sarstedt, je ein Feuerwehr-Zug aus Algermissen und Giesen, die TEL Landkreis Hildesheim, der Rettungsdienst Hildesheim und der Region Hannover sowie Technische Züge des THW Sarstedt und weiterer Standorte, zB.  Braunschweig.

Die Zusammenarbeit sowie das Üben von Abläufen zwischen den Einheiten vom THW, der Feuerwehr und dem Rettungsdienst waren dabei die Ziele dieser Übung, an der rund 500 Einsatzkräfte teilnahmen. Um die Dramatik zu erhöhen, hatte die „Realistische Unfall-Darstellung“ aus Hannover, bereits frühmorgens die Verletztendarsteller -Unfällen entsprechend- mit heftigen Verletzungen geschminkt. Hier waren dann Notärzte und Rettungsdienstkräfte gefordert. Zum Ablauf und der weiteren Übungsdarstellung wird auf die Internetseite www.ff-Sarstedt.de verwiesen. Die angefügten Fotos spiegeln nur einen kleinen Teil der Übung wieder.

Text und Fotos: Michael Sinai Kreispressewart  


08.04.2018 – 50-jähriges Bestehen der Jugendfeuerwehr der Stadt Hildesheim

Hildesheim. Im Hildesheimer Rathaus wurde das 50-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr der Stadt Hildesheim gewürdigt. Elf Abordnungen der Jugendfeuerwehren aus den 12 Ortsfeuerwehren, waren voller Stolz mit ihren Wimpeln angetreten. Ihnen galt der Gruß von Stadtjugendfeuerwehrwart Marcel Nowitzki, der dann auch die Gäste aus Politik, Verwaltung, Kreisfeuerwehr und von der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr begrüßte.

Der Nachwuchsorganisation gehören im Jubiläumsjahr 148 Jungen und 59 Mädchen an. Verantwortlich sind 100 Jugendfeuerwehrwarte (SB) und Betreuer sowie 20 Unterstützer von der Stadtjugendfeuerwehr. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer wertete das 50-jährige Bestehen als Grund zum Feiern. Ingo Meyer stellte anfangs die zwei Welten der Feuerwehren heraus, zunächst den frühkindlichen Berufswunsch „Ich werde Feuerwehrmann/Frau“, dann aber zeigte er an aktuellen Beispielen die Realität im Feuerwehralltag auf. Hier hat die Jugendfeuerwehr der Stadt Hildesheim bereits seit 50 Jahren ihren Platz, um Jungen und Mädchen mit Spiel, Spaß und Technik in die Welt der aktiven Feuerwehr zu bringen. Uneingeschränkte Anerkennung gab es daher für die Jugendfeuerwehrwarte, Betreuer und Unterstützer. „In der Jugendfeuerwehr werden Werte für das spätere Leben vermittelt, ein Ergebnis dieser Arbeit ist, dass ehemalige Jugendfeuerwehrmitglieder sich jetzt verantwortlich in den Ortsfeuerwehren engagieren“, so der Oberbürgermeister.

Stadtbrandmeister Thomas Bartels stellte fest: „In den 50 Jahren sind rund 2000 Kinder durch die Jugendfeuerwehr gegangen. Alle Orts-Brandmeister sind sich über die Leistungen der Jugendfeuerwehrwarte bewusst“. Dann folgte mit Worten sowie einer musikalisch untermahlten Bildershow, teils schon historische Aufnahmen, ein Rückblick von 1968 bis 2018. Elf Jugendfeuerwehrwarte haben dabei die 50-jährige Geschichte der Stadtjugendfeuerwehr maßgeblich gelenkt. Der Leiter der Berufsfeuerwehr Hildesheim, Winfried Elsebach, einst selbst Stadtjugendfeuerwehrwart 1982-1990, sah einen Erfolg der Feuerwehr-Jugendarbeit auch darin, dass 50 Prozent der Führungskräfte der Berufsfeuerwehr Hildesheim, auch schon in der Jugendfeuerwehr aktiv waren. Grußworte kamen von Kreisbrandmeister Josef Franke und Kreis-Jugendfeuerwehrwartin Anne Grützner.

Alle Jugendfeuerwehren erhielten dann für ihren Wimpel ein „Jubiläums-Wimpelband“, überreicht durch Marcel Nowitzki, Stadtbrandmeister Thomas Bartels und Oberbürgermeister Ingo Meyer, mit Unterstützung der Landtagsabgeordneten Laura Rebuschat und Bernd Lynack. Der Vorsitzende der „Stiftung Feuerwehr Hildesheim“, Andreas Marschler, überreichte einen Umschlag. Der stellvertretende Landesjugendfeuerwehrwart Stefan Bettner (Seesen) überreichte eine Jubiläumswandplakette der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr. Bettner versprach: „Die anderen 10 Plaketten kommen auch noch“.  Die musikalische Gestaltung hatte der Spielmannszug der Ortsfeuerwehr Itzum übernommen.

Text und Fotos: Michael Sinai Kreispressewart


09.03.2018 – Starker Auftakt zum 150-jährigen Jubiläum des Landesfeuerwehrverbandes

Hannover. Mit mehr als 250 Gästen feierte der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen am Freitag, dem 09. März 2018, in der Portikushalle des Niedersächsischen Landtages den zentralen Festakt zum 150-jährigen Bestehen des Verbandes. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung hatte Landtagspräsidentin Dr. Gabriela Andretta übernommen.

Zu den ersten Gratulanten gehörten unter anderem Ministerpräsident Stephan Weil, Innenminister Boris Pistorius, der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, sowie der Abt des Klosters Loccum, Horst Hirschler. Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung sorgte das Blasorchester des Feuerwehrverbandes Region Hannover e.V. unter der Leitung von Peter Sikkema. Die musikalische Begrüßung der Gäste erfolgte durch den Spielmanns- und Fanfarenzug der Freiwilligen Feuerwehr Hannover.

Landtagsvizepräsident Bernd Busemann eröffnete den Festakt und blickte im Rahmen seiner Begrüßungsrede auf den ersten Feuerwehrverbandstag vom 26.07.1868 zurück. Busemann betonte, wie wichtig das Ehrenamt und die Arbeit der Feuerwehr sei. Der Landtagsvizepräsident verdeutlichte den Anwesenden „ohne ehrenamtlich tätig werdende Menschen können wir gesellschaftlich einpacken. Mit über 130.000 Feuerwehrangehörigen in den Freiwilligen Feuerwehren, den Berufsfeuerwehren sowie den Werkfeuerwehren ist Niedersachsen der zweitgrößte Landesfeuerwehrverband in der Bundesrepublik Deutschland. Ihnen allen gilt unser Dank!“. Busemann hatte sich zuvor persönlich dafür eingesetzt, dass der zentrale Festakt zum 150-jährigen Jubiläum des Verbandes in der Portikushalle des Niedersächsischen Landtages stattfinden konnte.

Horst Hirschler, Abt des Klosters zu Loccum, berichtete in seinem Geleitwort von vergangenen Ereignissen, darunter auch dem Zugunglück in Eschede (Landkreis Celle) im Jahr 1998 und von den damit verbundenen psychischen und physischen Belastungen der Einsatzkräfte sowie von der Notfallseelsorge. „Es ist hierbei gelungen, die Feuerwehr und die Notfallseelsorge zusammenzuführen“ so Abt Hirschler.

LFV-Präsident Karl-Heinz Banse ging in seiner Ansprache unter anderem auf die sehr erfolgreiche Arbeit des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen ein. Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass die erste Landesfrauensprecherin des Verbandes, Frau Margarete Bertram, seiner Einladung gefolgt ist und am Festakt teilnahm. Von 1972 bis 1979 hatte sie das betreffende Amt inne.

Eine sehr wichtige Stütze der Nachwuchsgewinnung für die Freiwilligen Feuerwehren ist die Niedersächsische Jugendfeuerwehr, so Banse. In den 1.968 Jugendfeuerwehren und den rund 820 Kinderfeuerwehren wird eine sehr wichtige Arbeit geleistet und der Grundstein für den Fortbestand der Freiwilligen Feuerwehren gelegt“. Der Politik gab der LFV-Präsident mit auf den Weg: „Sorgen Sie bitte dafür, dass die erforderlichen Rahmenbedingungen stimmen!“. Banse dankte allen Mitgliedern des Landesfeuerwehrverbandes und der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr für die geleistete Arbeit.

Ministerpräsident Stephan Weil betonte in seinem Grußwort, dass es sich bei ehrenamtlich Tätigen um Menschen handele, die der Gesellschaft sehr viel ihrer Privatzeit spenden. Besonders Feuerwehrleute haben die Bereitschaft, immer wieder auch persönliche Risiken in Kauf zu nehmen, damit andere vor Schaden geschützt werden. Dies sei eine Haltung, die nicht hoch genug geschätzt werden könne. Ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die heute aktiv im Feuerwehrdienst stehen und auch an die heute passiven Feuerwehrmitglieder, die Jahrzehnt um Jahrzehnt diese Arbeit geleistet haben.“

Der Ministerpräsident wünschte sich, dass der „ein oder andere Arbeitgeber nicht mit den Augen rollt, wenn eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter zum nächsten Einsatz gerufen wird. Der übernächste Einsatz könnte nämlich dem eigenen Unternehmen gewidmet sein.“

„Sie können wirklich stolz sein auf die Leistung, die generationsübergreifend in den 1,5 Jahrhunderten vom Landesfeuerwehrverband geleistet worden ist“, führte Weil weiter aus.

Die beiden Jugendsprecher der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr (NJF) hatten auch eine Überraschung mitgebracht. Nach ihren Glückwünschen überreichten sie LFV-Präsident Karl-Heinz Banse ein Präsent und luden zugleich alle anwesenden Gäste zum diesjährigen Landeszeltlager der NJF nach Wolfshagen (im Harz) ein.

LFV-Vizepräsident Jürgen Ehlers berichtete von der Fortschreibung der Chronik des Landesfeuerwehrverbandes für die Jahre von 1993 bis 2018.

Der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Christoph Unger, lobte den Landesfeuerwehrverband und die niedersächsischen Feuerwehren. „Sie können stolz auf Ihre Leistungen sein!“. Unger hob den Katastrophenschutz hervor, so waren viele Feuerwehren beim vergangenen Elbe-Hochwasser und beim Hochwasser im Jahr 2017 insbesondere im Landkreis Hildesheim sowie im Vorharz im Einsatz, um gegen das Hochwasser anzukämpfen. „Es ist auch im Interesse des Bundes, leistungsfähige Feuerwehren zu haben“ führte Unger weiter aus. Er selbst ist als gebürtiger und ehemaliger Niedersachse und als Feuerwehrmann Teil der 150-jährigen Geschichte des Landesfeuerwehrverbandes. 

DFV-Präsident Hartmut Ziebs blickte auf die geschichtliche Entstehung der Feuerwehrverbände in Deutschland zurück. „Interessanterweise wurde vor 165 Jahren der Deutsche Feuerwehrverband gegründet und erst danach die Landesfeuerwehrverbände“, so Ziebs.

„Der Landesfeuerwehrverband Niedersachsen bündelt die Interessen der Feuerwehren. Wir retten und helfen Menschen ohne Ansehen der Person, der Herkunft, der Hautfarbe oder gar der Religion. Die Würde des Menschen ist für uns unantastbar und jeder Mensch hat das Recht auf Leben und Unversehrtheit der Person. Wir sichern die natürliche Lebensgrundlage auch zukünftiger Generationen. Diese Maxime der Feuerwehren finden Sie auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland“ führte Ziebs weiter aus. Lassen Sie uns gemeinsam auch zukünftig für die Sicherheit der Menschen in unserem Land verbündet agieren und arbeiten“ appellierte DFV-Präsident Ziebs.

Fotos & Text: Lena Nerge, LFV-Niedersachsen


150 Jahre Landesfeuerwehrverband Niedersachsen
Rede des Präsidenten Karl-Heinz Banse auf dem Empfang im NDS Landtag.

Die gesamte Rede des Präsidenten können Sie im Wortlaut nachlesen


02.03.2018 – Verbandsversammlung am 02. März 2018 in der „Robert-Bosch-Kantine“

Verbandsversammlung am 2. März 2018 in der Bosch-Kantine in Hildesheim
Delegierte 581 (von 423 Geladenen = 72,81 %), damit ist die Versammlung beschlussfähig.

Beginn: 19:05 Uhr
Ende: 21:05 Uhr

Niederschrift analog zur Tagesordnung gem. Anlage

TOP 1 Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden
Der musikalische Auftakt erfolgte vom Musikzug Dinklar. Danach eröffnete der Vorsitzende, Josef Franke, die diesjährige Verbandsversammlung. Er dankte der Firma Bosch und der Werksfeuerwehr insbesondere Kamerad Hans Dieter Schell und seinen Kollegen und den Kameraden der FF Hildesheim für die Koordination und den Service.
Der KBM begrüßt die Delegierten recht herzlich. Ein besonderer Gruß galt in diesem Jahr Bernd Westphal MdB, Ottmar von Holtz MdL, Bernd Lynack MdL, Volker Senftleben MdL, Waltraut Friedemann stellv. Landrätin, Präsident des LFV Karl-Heinz Banse, die Vertreter der Volksbank und der Sparkasse, der HVB im Landkreis Hildesheim Axel Witte vom Arbeitskreis Feuerwehr, Torsten Köhler, den Leiter der Berufsfeuerwehr Brandrat Winfried Elsebach, die Kameraden der FTZ und der Einsatzleitstelle, die Ehrenmitglieder des Verbandes, Wolfgang Gehlen AL a.D., die örtlichen Hilfsorganisationen, von der Presse Michael Vollmer für die Redaktionen der HAZ und AZ, sowie Michael Sinai als Kreispressewart.

TOP 2 Totenehrung (Musikzug , Leitung: Dietmar Oelkers)
Die Versammelten gedachten der verstorbenen Kameraden aus dem Jahr 2017.
Der Kreisbrandmeister erinnerte an die Kameraden Karlfried Liewald, Hans-Leo Deppe, Siegfried Hagemann und Uwe Meyer.
Dazu erklang das Lied „Ich hatte einen Kameraden“ vom Musikzug Dinklar.

TOP 3 Jahresberichte
Die Jahresberichte der Funktioner liegen dem Internetbeauftragten, Kamerad Matthias Quintel im Wortlaut vor; sie sind im Internet unter: www.kreisfeuerwehrverband-hildesheim.de nachzulesen.
(Anmerkung des Internetbeauftragen: die Berichte werden nach Eingang umgehend hier eingestellt)

TOP 4 Kassenwesen
Kassenbericht
Der Kassenwart André Ceglarek hat den Kassenbericht 2017 erläutert. Es wurde keine Aussprache gewünscht.

Kassenprüfbericht
Gerald Bauerschaper (BA Nord) und Ralf Kasten (Lamspringe) haben die Kasse 23.01.2018 geprüft und keine Unstimmigkeiten festgestellt.
Sie bitten um Entlastung des Kassenwarts und des Vorstandes. Die Entlastung erfolgte einstimmig mit zwei Enthaltungen.

TOP 5 Wahl der Kassenprüfer
• Kamerad Ralf Kasten (BA Süd) steht im nächsten Jahr erneut als Kassenprüfer zur Verfügung.
• Ersatzkassenprüfer Kamerad Frank Kirchner (BA West) rückt als zweiter Kassenprüfer nach.
• Als Ersatzprüfer wird Kamerad Matthias Scheelen (BA Mitte) vorgeschlagen. Die Wahl erfolgt mit drei Enthaltungen. Er nimmt die Wahl an.

TOP 6 Beitragsanpassung
Der KFV ist Mitglied im LFV Niedersachsen, dort wurde eine Anhebung um 0,50 € empfohlen. Die Delegierten stimmen einer Anhebung des Beitrages um 0,50 € auf 4,50 € je aktivem Mitglied mit 14 Enthaltungen und 2 Gegenstimmen, zu.

TOP 7 Haushaltsplan 2017
Der Kassenwart André Ceglarek hat den Haushaltsplan 2018 vorgetragen und erläutert. Es erfolgten keine Wortmeldungen durch die Delegierten. Abstimmung mit zwei Enthaltungen.

TOP 8 Wahlen <> Vorstandswahlen <> Bestätigungen
Gesamtvorstand:
Matthias Bellgardt, Bad Salzdetfurth einstimmig mit 2 Enthaltungen wiedergewählt
Frank Kirchner, Leinebergland einstimmig wiedergewählt
Neu in den Gesamtvorstand werden gewählt:
Heiko Buschmann, Elze einstimmig gewählt
Stephan Lehnst, Leinebergland einstimmig mit 2 Enthaltungen gewählt
Rüdiger Schulz, Sarstedt einstimmig gewählt
Winfried Elsebach, Hildesheim BF einstimmig mit 5 Enthaltungen gewählt
Matthias Mörke (BAL Ost) einstimmig gewählt
Anne Grützner einstimmig gewählt
Ausgeschieden sind Werner Kuhlmann, Ulrich Gohl, Uwe Meyer (verstorben),
Martin Stenz, Alexander Bielek und Marian Neumann.

TOP 9 Ehrungen
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold erhalten:
Erster HBM Werner Kuhlmann Elze
Erster HBM Alfred Schneider Bockenem
Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber erhalten:
OLM Klaus Kuhlemann Sibbesse
Erster HLM Thomas Schubert Giesen
BM Marian Neumann Schellerten

Silberne Ehrennadel:
KBM Josef Franke Diekholzen-Söhre
Erster HBM /GBM Jürgen Kuhlemann Westfeld

TOP 10 Grußworte der Gäste
Grußworte überbrachten die stellv. Landrätin Waltraut Friedemann, Bürgermeister Axel Witte, Herr Ottmar von Holtz MdB, Herr Bernhard Westphal MdB, Herr Bernd Lynack MdL, Volker Senftleben MdL, der Präsident des LFV Karl-Heinz Banse und Herrn Semper von der Polizei.
TOP 11 Beratungen über schriftlich bis zum 13.02.2018 eingebrachte Anträge
Es haben bis zum angegebenen Termin keine Anträge vorgelegen.

TOP 12 Schlussworte
Josef Franke bedankt sich bei seinem Stellvertreter und beim Vorstand des KFV für die gute Zusammenarbeit im vergangenen Jahr.
Kamerad Detlef Witte bedankte sich beim Kreisbrandmeister für seinen unermüdlichen Einsatz und beglückwünschte die Geehrten nochmals recht herzlich. Bei den aus dem Vorstand ausgeschiedenen bedankte er sich für den jahrelangen Einsatz.
Der Dank gilt auch der Orts-, Gemeinde- und Kreisebene und auch der Presse für Ihre Berichterstattung.
Mit dem Ausspruch: „Gott zur Ehr‘, dem nächsten zur Wehr“ endete die Verbandsversammlung.

Protokoll
Christiane Milewsky (Geschäftsführerin)

Protokoll als pdf hier zum downloaden
Tagesordnung als pdf hier zum downloaden 

Fotos: Michael Sinai Kreispressewart


Beitrag des Kreisstabführers Thomas Gerberding zur Jahresversammlung des KFV Hildesheim am 02.03.2018 in der Bosch – Kantine

Sehr verehrte Ehrengäste,
meine sehr geehrten Damen und Herren,
meine lieben Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,

Mein Bericht enthält zwei Teile:

  1. die statistische Auswertung der Jahresmeldungen
  2. Musikfest im Stadttheater

Zunächst also ein paar Worte zur Statistik:

Die Jahresmeldungen für das Jahr 2017 zeigen gegenüber den Zahlen aus 2016 wenig Veränderung. Dies deutet zunächst daraufhin, dass die Jahresberichte nur eine geringe Überarbeitung erfahren haben. Bei genauerer Betrachtung ist dies nicht der Fall. Die Berichte wurden rechtzeitig abgegeben und von mir als Statistik an den Bezirksstabführer bzw. den Landesfeuerwehrverband weitergegeben:

  • Im KFV Hildesheim haben wir 34 Musik- und Spielmannszüge, sowie 2 Feuerwehr-Chöre.
    • 4 Spielmannszüge, 29 Blasorchester und eine Big Band
  • Insgesamt wurden 1.221 Musikerinnen und Musiker gemeldet. 41 % weibliche, 59 % männliche Mitglieder – 8 % sind auch im technischen Dienst tätig.
  • Stärkste Züge sind: MZ Harsum, Dinklar und Bodenburg
  • Stärkster Spielmannszug ist Itzum mit 48 Mitgliedern
  • Durchschnittlich ist jeder Zug mit 37 Mitgliedern besetzt
  • Es wurden 6.795 Stunden Musik gemacht. Schließt man die Gleichzeitigkeit aus, also hängt man alle Proben, Übungsstunden und Auftritte zeitlich aneinander hatten wir Feuerwehrmusik täglich für fast 19 Stunden. Oder anders ausgedrückt: Durchschnittlich wurden in letzten Jahr 206 Stunden Musik gemacht.

Musikfest im Stadttheater

In meiner Funktion als Kreisstabführer organisiere ich ein großes Ereignis im Jahr, das Kreisfeuerwehr-Musikfest im Stadttheater Hildesheim.

Im letzten Jahr waren die MZ aus Achtum-Uppen, Mehle und Föhrste/Alfeld dabei. Auf dem Vorplatz hat der Spielmannszug aus Sorsum aufgespielt.

Auch wenn das Musikfest nach einem scheinbar festen Ablauf durchgeführt wird, ist jedes Jahr etwas Neues, Besonderes dabei.

Im letzten Jahr August hatte das Stadttheater, seit einiger Zeit Theater für Niedersachsen genannt, wieder auf dem Vorplatz einen Biergarten eingerichtet mit Tischen und Bänken. Dies konnten wir für das Musikfest mit nutzen und erfreute sich großer Beliebtheit: In den Pausen und insbesondere vor und nach den musikalischen Beträgen unserer Züge konnten die Besucher das herrliche Wetter genießen.

Für dieses Jahr haben sich die Züge aus Dinklar, Rössing und Sibbesse angemeldet. Auf dem Vorplatz wird der Spielmannszug aus Eime musizieren. Jeder Zug gestaltet seinen Programmteil selbst und wir dürfen gespannt sein auf die Musik und die jeweilige Show.

Ein Sponsor ist bereits gefunden und wir werden die Karten in wenigen Wochen verteilen. So früh im Jahr die Verteilung vorzunehmen war ein ausdrücklicher Wunsch aus der Sitzung der Stadt- und Gemeindebrandmeister und ich bin sehr froh und zuversichtlich, dass wir dieses Jahr die Besucherzahlen nochmals steigern können. Der Eintrittspreis soll nach 10 Jahres erstmals auf 10€.

Die Züge freuen sich auf überwältigende Besucherzahlen.

Im abgelaufenen Jahr habe ich viele Konzerte der Züge und Jahresversammlungen der Musikzüge besucht. Ich habe Ehrungen für 10, 25, 30 Jahre vorgenommen. Im letzten Jahr waren viele Ehrungen zu 60 Jahren aktive Musik dabei. Die Feuerwehrmusik muss schon etwas Besonderes haben, dass ein Mensch sich sein ganzes Leben lang dafür einsetzt. Neben der Blasmusik ist es sicherlich die Kameradschaft in der Feuerwehr, die so wichtig ist. Denn Orchester gibt es viel im Landkreis Hildesheim, aber Feuerwehrmusik wird eben nur bei der Feuerwehr gemacht.

Zum Abschluss meines Berichtes möchte ich mich bei meinen Kameradinnen und Kameraden der Musik- und Spielmannszüge bedanken für deren großartige und erfolgreiche Arbeit. Weitergehend darf ich mich aber auch im Namen 34 Musik treibenden Züge ganz herzlich für die Unterstützung durch die aktiven Kameraden und die fördernden Mitglieder bedanken. Vielen Dank an die Vertreter der Stadt und des Landkreises Hildesheim für die gewährten Fördermittel und die sonstige umfangreiche Unterstützung.
Persönlich danke ich den Kameradinnen und Kameraden, die mich direkt unterstützen, aus der Ortsfeuerwehr in Sibbesse und ganz besonders meinen Kameraden vom Moritzberg!

Wer von Ihnen/Euch mehr über die Feuerwehrmusik im KFV Hildesheim erfahren möchte darf mich gerne fragen.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsche uns für heute einen schönen Abend und eine schöne Zeit mit viel guter Feuerwehrmusik.

Bericht: Kreisstabführers Thomas Gerberding


24.02.2018 – Vorstellung der neuen Wettbewerbe in Nordstemmen

Nordstemmen/Landkreis Hildesheim.
Die ab dem Jahr 2018 neu geltenden Wettbewerbe der Feuerwehren, eine Vorgabe des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen, wurden jetzt praktisch am Feuerwehrhaus in Nordstemmen sowie einem angrenzenden Firmenparkplatz vorgestellt.
Zu diesem Termin hatte der Brandschutzabschnittsleiter West, Heiko Bartels, gleichzeitig FBL Wettbewerbe im LK Hildesheim, eingeladen. Die Ortsfeuerwehr Wallenstedt, führte unter der Moderation ihres Ortsbrandmeisters Andreas Brunotte, die zu absolvierenden Module vor. Über 200 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner aus dem Landkreis Hildesheim sowie Gäste aus dem LK Hameln, verfolgten die praktischen Wettbewerbsmodule, bei strahlendem Sonnenschein, aber „eisigem“ Wind.
Die Module sind: “Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift“- mit Erstellen einer Wasserentnahmestelle und dem Auswechseln einer B-Leitung; „Herstellen einer Saugleitung“ und „Sicherer Umgang mit dem Fahrzeug“, aufgeteilt in vier Fahrübungen.

Sämtliche Module sind entsprechend der gültigen Feuerwehrdienstvorschriften und der Unfallverhütungsvorschriften zu absolvieren. Die Darstellung der Wettbewerbe entsprechen den Abläufen/Handgriffen und Ausrüstungen im Einsatzalltag. Kriterien des Bewertungskatalogs sind unter anderem die persönliche Schutzausrüstung (PSA), praktische Fehler und Zeittakte sowie die sichere Beherrschung des Einsatzfahrzeugs, in beide Fahrtrichtungen. Im Anschluss an die Vorführung wurde die Kriterien der Bewertungen erläutert und hinterfragt.

Der Wettbewerb wird kurzfristig verbindlich für die Niedersächsischen Feuerwehren endgültig vorgegeben.

Weitere Informationen, insbesondere die Präsentationen und Vorstellungen der neuen Richtlinie sowie die Bewertungsmatrix finden Sie/findet Ihr unter „Wettbewerbe 2018“.

Text und Fotos: Michael Sinai Kreispressewart


06.02.2018 – Verbandsversammlung am 2. März 2018 in der „Robert-Bosch-Kantine“
– zum Vergrößern jeweils anklicken –


02.02.2018 – Kreisjugendfeuerwehrtag in Alfeld (Leine) – Fotostrecke

  • weitere Berichte/Texte folgen

Bericht des Fachbereichs Lehrgangsarbeit für das Jahr 2017

Einstiegslehrgang
Im vergangenen Jahr haben wir einen Einstiegslehrgang in der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle mit 25 Teilnehmern durchgeführt.
Für dieses Jahr liegen bereits 57 Anforderungen vor. 3 davon sind diesmal aus dem Landkreis Hameln-Pyrmont.
Wir versuchen aufgrund der großen Nachfrage an Lehrgangsplätzen einen weiteren Einstiegslehrgang an der NABK in Celle im Herbst durchzuführen.
Jens Kowalzik, einer unserer Referenten vom Einstiegslehrgang, hat als externer Dozent an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz in Celle die Lehrgänge „Führungskräfte der Jugendabteilungen“ sowie im Landkreis Hameln-Pyrmont bei einem Einstiegslehrgang unterstützt.
In den 12 Jahren wurden durch unser Ausbilderteam 11 Einstiegslehrgänge mit insgesamt 302 Teilnehmern durchgeführt.

Neigungslehrgänge
Im vergangenen Jahr besuchten die Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer insgesamt 77 Neigungslehrgänge. Erfreulicherweise hat sich die Zahl der nicht besuchten und somit verfallenen Lehrgangsplätze auf 5 Stück reduziert.
In diesem Jahr habe ich die höchste Anforderungszahl an Lehrgangsplätzen innerhalb meiner Amtszeit erhalten. Es waren insgesamt 170 Lehrgangsplatzanforderungen. Das sind fast 50 mehr als im letzten Jahr.
Die Lehrgangszuteilungen für den Einstiegslehrgang und die Neigungslehrgänge werden nicht wie gewohnt heute, sondern erst in der kommenden Woche über die Abschnittsjugendfeuerwehrwarte verteilt. Die Zuteilung von der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr erhalten wir erst in der nächsten Woche.

Abschließend möchte ich mich bei allen für die gute Zusammenarbeit in den 12 Jahren meiner Amtszeit als Stv. Kreisjugendfeuerwehrwart und Fachbereichsleiter Lehrgangsarbeit recht herzlich bedanken.
Ich wünsche der Kreis-Jugendfeuerwehr Hildesheim für die Zukunft alles Gute und freue mich, dass sich 2 Nachfolger für die beiden zukünftig getrennten Funktionen als Stv. Kreisjugendfeuerwehrwart sowie als Fachbereichsleiter Lehrgangsarbeit gefunden haben.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit

Fotos: Kreispressewart Michael Sinai

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